Sonntag, 23. August 2015

Samstag, 22. August 2015

Tag 3

Heute war wieder anstrengender.
Diese fucking Negativen Gedanken. Schleichen sich an und warten auf Momente der Schwäche.
Ich muss sagen ich habe keine Kraft mehr für diese anstrengende negative Scheiße. Ich bin blank.
Hm...ob grade so ein guter Blogzeitpunkt ist?

Ist es sinnvoll sich ein paar Gedanken zu machen?
Oder wirds nur wieder schlimmer bis es mir wieder richtig schlecht geht?
Heute habe ich versucht die Gedanken immer wieder zurückziehen.
Aber das hilft nicht gegen die Zustände, die ausgelöst werden,  wenn dir dein Hirn sagt wie schlimm alles ist. Kann das nicht einfach aufhören?

Ach scheiße..
Thats it for today.



Freitag, 21. August 2015

Tag zwei... ein nervöser blick auf die Uhr


Heute fühl ich mich noch kränklich. Aber die Gedanken sind gut! Das entspannt mich. Muss nich mehr so auf der Hut vor mir selber sein.
Jetz mal ich noch bis ich müde werde...

Um 5:00 Uhr in der Früh ist die Nacht momentan erstmal vorbei. Warum auch immer diese Stunde??

Ich tu´ im Moment worauf ich gerade Lust hab.

Gut ist:
Ich hab am Sonntag ein Telefonat mit einer Pflegestelle für meine Katzen. Eine gute Alternative für alle Seiten denke ich, hörte sich sympatisch an.
Dann hab ich telefonisch abgecheckt - ich darf fliegen :)
Muss halt´n Arztbrief mitnehmen. That´s it.
Bin täglich kreativ <3
Hab mit mindestens einer Person am Tag Whtsap Kontakt
Ich horte keine Lebensmittel mehr (Endlich)
Ich halte grobe Ordnung in meiner Wohnung(erleichtert vieles)
Mach jeden Tag was lustiges mit den Miezen (aber innerlich verabschied ich mich langsam)
Noch was wichtiges gemacht? Hmmm....
Ja,Vorbereitung für den Trip des Überlebens. Diesmal kann ich packen *yeah*

Morgen müsst ich Shopping gehen. Ohne Auto. Bremsen versagen. Wenn ich was kann dann ist es Dinge vernachlässigen. Darin bin ich gut. Verdrängen.Also zu Fuß mit Rucksack - alles Gut :)                                              
...
Mein Körper sträubt sich gegen die Tabletten. Heut früh war mir wieder so übel dass ich die Fluoxetin gar nicht mehr genommen hab. Ich will Tablettenfrei sein.  Auch keine Hormonklatsche und nix.

Nur mich und meinen Körper ganz real spüren. Und mich wohl in meiner Haut fühlen.

Das sage ich und habe eine Phase hinter mir in der ich mich zu dick fühlte um vor die Tür zu gehen. Party zu machen. Ich fühlte mich einfach diesem müden, traurigen, kranken Körper nicht zugehörig.

Die Macht der Gedanken. Ich glaube mittlerweile an sie. Und ich brauch jetzt soviele gute Gedanken wie ich aufsammeln kann...bis ich mich gesund fühle... ich will mich wieder gesund fühlen!

julie





Donnerstag, 20. August 2015

Hahaha...Nicht! Von nun an täglich ...is der Plan ;)

So viel passiert

Harter Shit. Und Saupersönlich...bitte fair bleiben und so :) #beniceidontneedmoreshitinmylifethankyou
Nochmal eine Depressive Episode geschoben, klinikreif. Aber ich muss nochmal selber alles geben. Ein Jahr mit der Scheiße ist lang genug - es geht nicht mehr!!!Eine lange, schwere körperliche und seelische Depression...ich bin müde davon. Wenigstens schlafen kann ich gut momentan.

Was das mit meinen Gefühlen angerichtet hat. Chaos. Das nur mit Hilfsmitteln stillsteht.
Ich nehme seit einem Jahr Psychopharmaka. Mirtazapin und wenn´s schlimm wurde noch Fluoxetin.
 ...Und vor ein paar Wochen ging´s mir furchtbar.
Dann hat mir mein momentaner NotfallPartner geraten mich genauer mit den Nebenwirkungen der Tabletten auseinanderzusetzen. Und ich hatte sie wieder alle. Und deswegen hab ich angefangen sie auszuschleichen. Ne halbe von jeder. Ich kann es kaum erwarten keine Pillen mehr schlucken zu müssen!!! Ganz ehrlich...


Genug zum Jetztstand.



Sonntag, 17. Mai 2015

Werd ich´s schaffen an diesem Blog dran zu bleiben? Teil 1

Lohnt es sich hier mitzulesen? ...diese Frage ist berechtigt! Und bekommt Antwort:

Ich habe den ein oder anderen Versuch hinter mir. In den letzten Jahren sind meine Blogideen meist auf der Strecke geblieben. Die Gründe dahinter:

Weil ich den Drang/Zwang hatte alles richtig zu machen.
Nicht weil ich von Natur aus Perfektionistin bin. Eigentlich bin ich für Mut zur Lücke. Bei anderen selbstverständlich! Ich weiß ja, das ich Verständnis dafür habe.  Das andere mir die Lücken zugestehen, war für mich zuviel verlangt. Das kann man doch nicht erwarten?
...doch eigentlich schon - Lücken sind nix unsympatisches. Ich mag Lücken bei anderen.

Weil ich Angst hatte  Erwartungen nicht zu erfüllen. 
Meine Erwartungen. So ein Blog der soll laufen. Da muss mindestens dreimal pro Woche was "ordentliches" her. Mein Blog sollte einen persönlichen Stempel haben, aber nicht zuviel preisgeben.  Meine Kreativität zeigen, aber nur die wirklich guten Sachen. Am besten immer "neue" Ideen. Zum Nachdenken anregen. Meine Meinung darstellen, aber bloß keine Schubladen bedienen. Lustig auch zwischendrin. Das Leben ist ja nicht nur ernst. Aber geistreicher Humor muss es schon sein. Will ja nicht in eine Schublade gesteckt werden...lol, rofl, muahahaha und so.

Die Erwartungen anderer. Also das was ich dachte dass andere von mir erwarten. Die mich nicht kennen. Die ich allerdings auch nicht kenne...*hust hust* Am besten für jeden Leser was passendes. Die sollen das ganze ja gern lesen. Wer das gut findet liest weiter. Und wem es nicht gefällt der liest was anderes. Eigentlich einfach. Mach ich doch auch so.
Nur keinen falschen Eindruck von mir bekommen...das kann ich ja beeinflussen indem ich ... hm. Nein kann ich eben nicht! Das ist doch eigentlich das Schöne dran. Jeder kann sich ein eigenes Bild machen.

Weil ich keine Zeit hatte. 
Die Arbeit. Das ständige Wochentage zählen bis zum Wochenende... ich war doch immer so kaputt nach der Arbeit. Und die vielen Ideen. Dinge die ich den Kindern und Jugendlichen zeigen wollte um ihnen die Möglichkeit zu geben positive Erfahrungen zu machen, das Gefühl zu geben ihre Interessen aufzugreifen und mir Gedanken um sie zu machen. Wie ich am besten für sie da sein kann und ihnen gute Dinge für ihr Leben mitgeben kann... ich brauchte viele Ideen.
Da so viele Ideen abgeschmettert wurden, von Kollegen und eingefahrenen Strukturen die nicht hinterfragt werden sollten.
(Punkte auf die ich zu einem anderen Zeitpunkt definitiv genauer eingehen werde)

Hobbys und Sport ...also eher die Suche nach Ausreden sich genau darum nicht zu kümmern.

Meinen Körperabdruck im Sofa pflegen. Da war meine Safezone in schwierigen Zeiten. Und dazu viel Fernsehen. Für Ablenkung vom eigenen Leben drücken sie die bitte die Power Taste auf ihrer Fernbedienung. Funktioniert toll!


...das reicht fürs Erste. Fortsetzung folgt.

Denn ich bin gerade dabei wieder Zeit für Sachen in meinem Leben zu schaffen die mir gut tun.
Treffe mich in einer Stunde mir einer früheren Kollegin und Freundin. Einer Person mit viel Herz.
Wir gehen im Wald spazieren und reden.
Ich freu mich drauf, ein Bild dazu werd ich noch machen. Denn ich mag Text mit Bild :)




Montag, 11. Mai 2015

Warum der Blog?

Ich will Aufmerksamkeit.

Aufmerksamkeit für meinen Beruf.
Aufmerksamkeit für Mobbing in sozialen Berufen.
Aufmerksamkeit für Depressionen.
Aufmerksamkeit für Familien.
Aufmerksamkeit für Burn Out.
Aufmerksamkeit für soziale Arbeit.
Aufmerksamkeit für die wichtigen Dinge im Leben.
Aufmerksamkeit für seelische Gesundheit.

...diese Dinge hängen alle zusammen. Nicht nur für mich.

Meine Erfahrungen, die guten und die schlechten, möchte ich teilen und damit anderen und mir selber Mut machen. Den Weg den ich eingeschlagen habe dokumentieren. Meine Zeit sinnvoll nutzen.

Im Schreiben herausfinden was ich mit meiner Zukunft anstellen will. Möglicherweise das Schreiben beruflich einfließen lassen, um mehr Menschen zu erreichen. Denn im normalen Alltag erreiche ich nur die um mich herum.

Die Dinge die ich zu erzählen habe gehen nicht nur mich etwas an.




Samstag, 9. Mai 2015

Die hinter der Sache

...bin ich, Julie. 28.
Mitten in meiner größten Lebenskrise.  
Mein Schritt mir professionelle Hilfe zu holen ist getan. Ich bin in einer Klinik aufgrund von Burn Out und Depressionen und ja, die beiden stehen sich recht nahe und schenken sich nichts an Schwere.  

Nun zum ersten Mal im Leben arbeitslos. Ich bin zusammengebrochen noch bevor die Probezeit in der neuen Stelle um war. Mein Arbeitgeber möchte mich "danach" wieder einstellen. 

Aber ich weiß noch nicht wie ich das "danach" gestalten will, kann und möchte. 

Berufserfahrung als Erzieherin durfte ich in den Bereichen Kindergarten, mit Menschen mit Behinderung aller Altersstufen, zuletzt ein paar Monaten Erfahrung mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen und auch mit gut verstecktem Mobbing machen. 

Erzieherin war ich immer mit viel Herz und Liebe.
Das hätten mir meine Erfahrungen und manche Menschen fast genommen. 

Ich weiß, dass ich meinen Idealismus nicht aufgeben will. 
Meine Freundlichkeit. 
Meine Sensibilität. 
Meine Selbstachtung. 

und das Ziel für Kinder die es gebrauchen können eine liebevolle Wegbegleiterin zu sein.